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Funktionsstellen in Schulen und Studienseminaren

Allgemeine Hinweise

Wegen der grundsätzlichen Unterrepräsentanz von Frauen in Funktionsstellen des hessischen Schuldienstes werden weibliche Lehrkräfte besonders aufgefordert, sich um die Besetzung der ausgeschriebenen Funktionsstellen zu bewerben. Bei den ausgeschriebenen Funktionsstellen besteht unter Beachtung des § 8 Hessisches Beamtengesetz eine Verpflichtung zur Erhöhung des Frauenanteils aufgrund der jeweiligen Frauenförderpläne.

Vollzeitstellen sind grundsätzlich teilbar.

Das spezifische Anforderungsprofil der Funktionsstelle ist bei der konkreten Ausschreibung abrufbar.

Das Ende der Bewerbungsfrist und der angestrebte Besetzungstermin sind der jeweiligen Ausschreibung zu entnehmen.

Bewerbungen für die Besetzung von Funktionsstellen sind auf dem Dienstweg über die für die Bewerberin oder den Bewerber zuständige Dienststelle an die in der jeweiligen Ausschreibung genannte Dienststelle zu richten.

Den Bewerbungen sind die erforderlichen Personalunterlagen wie Lebenslauf, Zeugnisabschriften usw. in doppelter, bei Stellen von Schulleiterinnen und Schulleitern in vierfacher Ausfertigung beizufügen. Auf jedem Exemplar der Bewerbungsunterlagen ist die jeweilige Ausschreibungsnummer deutlich sichtbar anzugeben.

Bewerbungen für Schulleiterstellen, für deren Besetzung das Hessische Kultusministerium zuständig ist (ab Besoldungsgruppe A 15), sind zweifach unmittelbar an das Hessische Kultusministerium und zweifach auf dem Dienstweg an das Staatliche Schulamt zu richten, in dessen Bereich die Stelle zu besetzen ist.

Die Frauenbeauftragte erhält ein Exemplar der Bewerbung.

Mit der Bewerbung erklären die Bewerberinnen und Bewerber um Stellen von Schulleiterinnen und Schulleitern zugleich ihr Einverständnis, dass ihre Bewerbungsunterlagen auch dem Schulträger zur Kenntnis gegeben werden.

Außerhessische Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, ihr Einverständnis zur Anforderung ihrer Personalakten unter Hinweis auf die aktenführende Behörde bereits bei der Bewerbung zu erklären. Weiterhin trifft sie die Mitwirkungspflicht, bei ihrer Dienstelle auf die Erstellung einer zeitnahen Beurteilung hinzuwirken, um die für die Auswahlentscheidung zuständige Dienststelle in die Lage zu versetzen, den vor der Auswahlentscheidung zu erstellenden aktuellen Leistungs- und Eignungsvergleich vornehmen zu können. Erfüllen Bewerberinnen oder Bewerber diese Mitwirkungspflicht nicht, ist ihnen mitzuteilen, dass sie nicht in das Auswahlverfahren einbezogen werden können.

Richtet sich die Zuordnung einer Stelle zu einer Besoldungsgruppe nach der Schülerzahl, ist die endgültige Einstufung von der Entwicklung dieser Zahl abhängig.
Bewerberinnen und Bewerber, die die Besetzung einer Funktionsstelle in der Schule oder an einem Studienseminar anstreben, sollen aufgrund ihrer Eignung und Fähigkeiten erwarten lassen, dass sie die angestrebte Funktion im Sinne des hessischen Schulrechts ausfüllen werden.
Sie sollen außerdem überdurchschnittliche fachliche Leistungen gezeigt haben, die für die ausgeschriebene Stelle von Bedeutung sind. Es ist darauf zu achten, dass sie über folgende Kompetenzen verfügen:

Psychosoziale Kompetenz

  • Sozial- und Beratungskompetenz
  • Kommunikationsbereitschaft
  • Konfliktfähigkeit
  • Integrationskraft
  • Genderkompetenz

Leitungskompetenz

  • Planungs- und Handlungskompetenz
  • Kooperationsfähigkeit
  • Überzeugungsfähigkeit
  • Entscheidungsfähigkeit
  • Personalführung
  • Wirtschaftliches Denken
  • Rechts- und Verwaltungskenntnisse
  • Teamfähigkeit

Pädagogische Kompetenz

  • Kreativität
  • Innovationskraft
  • Motivationskraft
  • Konzeptionelles und perspektivisch-orientiertes Denken

Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

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