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Ermitteln der Gesamtnote der Ersten und Zweiten Staatsprüfung

Mit dem Hessischen Lehrerbildungsgesetzt wird die Lehrerausbildung neu geregelt. Speziell mit der Tabelle für die Gesamtbewertung wurde eine Vereinheitlichung sowohl für die Erste wie auch die Zweite Staatsprüfung vorgenommen; sie wird künftig bei beiden Staatsprüfungen angewendet werden. Dieser neuen Regelung liegt ein internationaler Standard für akademische Examina zu Grunde, der auch in anderen europäischen Ländern gebräuchlich ist.

In der Modularisierung der zweiten Ausbildungsphase werden 20 Teilnoten vergeben, aus denen zunächst eine Summe von Teilpunkten aufaddiert wird. Erst dieser Summe wird am Ende eine Dezimalnote zugeordnet, die die eigentliche Note darstellt, die für die Bewerbung auf der Rangliste ausschlaggebend ist. Gleichzeitig wird gemäß internationalem Standard diese Dezimale einem Prädikat (z. B. „mit Auszeichnung bestanden“) zugeordnet, das allerdings nicht mit einer Note gleichzusetzen ist.

Im Unterschied zu den Notentabellen der vorhergehenden Ausbildungsverordnungen ist auch zu berücksichtigen, dass die neue Berechnung der Gesamtnote auf Grund der höheren Anzahl der Teilnoten stärker differenziert, sodass sich beispielsweise im guten und sehr guten Bereich die Leistungen feiner abgestuft darstellen lassen. An der Grenze, die bisher zwischen zwei Notenstufen bestand, macht sich diese Differenzierung in der neuen Rechtsgrundlage besonders bemerkbar.

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