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Hauptschulabschlussprüfung

Hauptschulabschluss und qualifizierender Hauptschulabschluss

Die Hauptschulabschlussprüfung wird am Ende der 9. Klasse abgelegt und besteht aus einer Projektprüfung sowie schriftlichen Arbeiten in Deutsch, Mathematik und gegebenenfalls auch Englisch, die zentral vom Hessischen Kultusministerium gestellt werden. Bestanden haben die Schülerinnen und Schüler, die einen Notendurchschnitt von mindestens 4,4 erreichen und die Versetzungsbedingungen erfüllen. Die Abschlussnote setzt sich nicht nur aus den verschiedenen Prüfungsergebnissen zusammen, sondern bezieht auch die während des gesamten letzten Schuljahrs in allen Fächern erbrachten Leistungen mit ein. Wer eine zusätzliche Prüfung in Englisch absolviert und insgesamt einen Notendurchschnitt von 3,0 oder besser erreicht, erhält den so genannten qualifizierenden Hauptschulabschluss.

Für die Projektprüfung bilden die Schülerinnen und Schüler Gruppen von drei oder vier Personen, die über einen längeren Zeitraum gemeinsam ein frei gewähltes Thema bearbeiten. Während dieser Zeit können sie den sie unterstützenden Lehrerinnen und Lehrern zeigen, dass sie über Teamfähigkeit, Selbstständigkeit und andere Schlüsselkompetenzen verfügen, die sie während ihrer Schulzeit erworben haben sollten. Am Ende steht die Präsentation des Projekts vor einer Prüfungskommission, bei der die Ergebnisse vorgetragen und der Arbeitsprozess reflektiert wird. In der Regel findet die Projektprüfung im ersten Halbjahr der 9. Klasse statt, so dass die Beurteilung zusammen mit dem Halbjahreszeugnis für Bewerbungen genutzt werden kann.

Querverweise: Abschlüsse, Hauptschule, Landesprüfungen, SchuB-Klassen

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