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Gemeinsamer Unterricht / Sonderpädagogische Förderung in allgemeinen Schulen

Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf können sowohl in allgemeinen Schulen als auch in Förderschulen gefördert werden.

In den allgemeinen Schulen kann unter bestimmten Voraussetzungen die sonderpädagogische Förderung im Rahmen des gemeinsamen Unterrichts erfolgen. Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf werden bei dieser Unterrichtsorganisation zum Teil oder auch durchgängig von zwei Lehrkräften, eine/r von ihnen mit Lehramt an Förderschulen, unterrichtet. Bei der differenzierten Förderung jedes Kindes entsprechend seinen Voraussetzungen, Möglichkeiten und Interessen arbeiten die Lehrerinnen und Lehrer beider Schulformen eng zusammen.

Im Rahmen ihrer längerfristigen Unterrichtsplanung für die gesamte Klasse erstellen die unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer für jede Schülerin und jeden Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf einen individuellen Förderplan für das kommende Schulhalbjahr.

Dieser beschreibt die Erziehungs- und Unterrichtsziele, die für die Schülerin oder den Schüler angestrebt werden. Schülerinnen und Schüler, die wegen Lernbeeinträchtigungen oder einer geistigen Behinderung sonderpädagogischen Förderbedarf haben, lernen im gemeinsamen Unterricht nach den Lehrplänen der für sie jeweils zuständigen Förderschule. Für die übrigen Schülerinnen und Schüler sind die Ziele der allgemeinen Schule verbindlich.

siehe:

  • Allgemein bildende Schule
  • Frühförderung und Integration von Kindern mit Behinderung
  • Förderschule
  • Sonderpädagogische Förderung


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