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Noten

Grundlage für die Zeugnisnoten sind nicht nur die Ergebnisse der schriftlichen Leistungskontrollen, sondern alle im Zusammenhang mit dem Unterricht erbrachten Leistungen. Besondere Bedeutung kommt dabei der mündlichen Mitarbeit zu. Sie macht – je nach Fach – die Hälfte bzw. etwa zwei Drittel der Leistungsbeurteilung aus. In der Grundschule liegt der Schwerpunkt der Leistungsbewertung im mündlichen Bereich, die schriftlichen Arbeiten sollen in angemessenem Umfang einbezogen werden.

Damit die Schülerinnen und Schüler ihre Leistungen rechtzeitig verbessern können, sollten ihnen die mündlichen Noten nicht nur unmittelbar vor den Zeugniskonferenzen, sondern mindestens noch einmal während des Schulhalbjahres mitgeteilt werden.

In den schriftlichen Leistungskontrollen werden in der Regel die Inhalte und Methoden einer zuvor abgeschlossenen Unterrichtsreihe überprüft, wobei eine Leistung dann als ausreichend gilt, wenn sie die Erwartungen annähernd zur Hälfte erfüllt. Während keine Zwischennoten (2-3) oder gebrochenen Noten (2,5) vergeben werden dürfen, ist es möglich, Auf- und Abwärtstendenzen durch ein in Klammern gesetztes Plus oder Minus kenntlich zu machen. Sofern mehr als ein Drittel der abgegebenen schriftlichen Arbeiten mit den Noten mangelhaft oder ungenügend bewertet wurden, ist die Arbeit einmal zu wiederholen, wenn die Fachlehrerin oder der Fachlehrer sich nicht in Rücksprache mit der Schulleitung die Wertung der Arbeit genehmigen lässt. Sollte jedoch mehr als die Hälfte der Schülerinnen und Schüler keine ausreichende Leistung erbracht haben, ist die Arbeit in jedem Fall zu wiederholen.

Die Notengebung ist durch § 30 bis § 34 der „Verordnung zur Gestaltung des Schulverhältnisses“ geregelt, die Sie hier finden

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