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Vorbild für andere Bundesländer - Hessen bei Ausländerintegration vorn

Beispielbild Integration - Kinder im Vorlaufkurs

Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung

Hessen und Hamburg sind laut einer aktuellen Studie die beiden Bundesländer, in denen die Ausländerintegration am besten gelingt. Das geht aus einer Untersuchung des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung hervor, die am 26. Januar 2009 in der Hauptstadt vorgestellt wurde. Unter den Großstadtregionen liegen München, Bonn und Frankfurt/Main vorn.

Verglichen wird anhand von 20 Kriterien wie etwa dem Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft, Ehen mit Deutschen, Bildungsniveau, Erwerbslosen- und Hausfrauenquote oder dem Anteil der Beschäftigten mit ausländischen Wurzeln im öffentlichen Dienst. Ausgewertet wurde der Mikrozensus des Jahres 2005 mit 800.000 Befragten. Danach haben fast 20 Prozent der Bevölkerung in Deutschland ihre Wurzeln im Ausland - das sind gut 15 der 82 Millionen Einwohner.

Hessen hat diese Situation schon frühzeitig erkannt und deshalb bereits 2002 als erstes Bundesland so genannte Vorlaufkurse eingeführt, in denen Kinder bereits im Kindergartenalter auf ihre Deutschkenntnisse überprüft und nach Bedarf entsprechend gefördert werden.

Dies ist ein kostenloses Angebot für alle Kinder, die noch Sprachschwierigkeiten haben.

Darüber hinaus gibt es noch eine Fülle von anderen Sprachfördermaßnahmen, z.B. Intensivkurse und Intensivklassen sowie individuelle Sprachförderung. Die gesamten Maßnahmen unterstützt das Hessische Kultusministerium jährlich mit rund 45 Millionen Euro.

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