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Technische Hochschule Mittelhessen

Fachhochschule Gießen-Friedberg (Foto: Hochschule)

"Wissenschaft für die Praxis"

Ausgangslage
Nach dem Zusammenschluss der Staatlichen Ingenieurschulen Gießen und Friedberg und des Pädagogischen Fachinstituts Fulda im Jahr 1971 trägt die Hochschule zunächst den Namen Fachhochschule Gießen. Seit 1978 führte sie den Namen Fachhochschule Gießen-Friedberg und seit März 2011 heißt sie Technische Hochschule Mittelhessen.
Die Geschichte der Standorte Gießen und Friedberg beginnt früher und ist auf den jeweiligen Campusseiten kurz dargestellt. Seit 1999 werden an der Fachhochschule erstmals interdisziplinär konzipierte Studiengänge in das Studienprogramm aufgenommen, also Studiengänge, bei denen das Curriculum von verschiedenen Fachbereichen bestritten wird. Wissenschaftliche Ausbildung in überschaubaren Gruppen, konsequent auf die spätere Berufspraxis ausgerichtet – das bietet die Technische Hochschule Mittelhessen ihren rund 13.800 Studierenden (Stand 2012) in elf Fachbereichen an ihren zwei Standorten in Gießen und Friedberg. Die Hochschule beschäftigt rund 660 haupt- und nebenberufliche wissenschaftliche Mitarbeiter (davon 200 Professuren). Klassische Ingenieurdisziplinen wie Maschinenbau und Bauingenieurwesen bilden den ursprünglichen Kern des Studienangebots.

Bauliche Entwicklungsziele
Angesichts der positiven Entwicklung der Studierendenzahlen und der dynamischen Entwicklung der Hochschule als ein technologischer Motor für die Region Mittelhessen wurden bereits früh Ideen zur Fortschreibung des Liegenschaftsbestands in Gießen und in Friedberg entwickelt und in einem „Masterplan“ zusammengefasst. Zur konkreten Umsetzung leistet der Erwerb des Grundstücks an der Gutfleischstraße, des ehemaligen Landratsamts in Gießen, der CVJM-Liegenschaft, des Gewerkschaftsgrundstücks und der Kassenärztlichen Vereinigung einen wesentlichen Beitrag.
Der hochbaulich-freiraumplanerische Realisierungswettbewerb für den Neubau des Labor- und Technologiezentrums am Gießener Campus Gutfleischstraße ist entschieden. Der Siegerentwurf sieht ein einheitliches Gestaltungskonzept für den gesamten Campus vor und hat das Raum- und Funktionsprogramm des Fachbereichs Krankenhaus- und Medizintechnik, Umwelt und Biotechnologie sowie der Chemie und Physik des Fachbereichs Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik auf effiziente Weise umgesetzt.

HEUREKA und Hochschulbauprogramme
Im Rahmen von HEUREKA ist ein Orientierungswert von rund 100 Millionen Euro (2007 geschätzter Bedarf) für die bauliche Entwicklung und Modernisierung der einzelnen Standorte vorgesehen.

Mit dem Konjunkturpaket II wurden der Technischen Hochschule Mittelhessen zur energetischen Ertüchtigung ihres Gebäudebestandes rund 8,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
Im Rahmen des Hochschulpakts 2020 (HSP 2020) werden der Technischen Hochschule Mittelhessen insgesamt rund 15,9 Millionen Euro zusätzlich durch Bund und Land zur Verfügung gestellt, um die bauliche Infrastruktur kurzfristig den stark erhöhten Studierendenzahlen anzupassen.

Baufortschritt auf einen Blick
• Friedberg: Errichtung eines Seminargebäudes in Modulbauweise (HSP 2020)
• Gießen: Errichtung eines Labormodulbaus (HSP 2020)
• Gießen: Neubau des Labor- und Technologiezentrums


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