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Besoldung

Allgemeine Informationen zur Besoldung und Versorgung

Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter haben aus dem Beamtenverhältnis einen Anspruch auf Besoldung. Die Besoldung ist – wie die Beamtenversorgung – Gesamtgegenleistung für die während des gesamten Lebens erbrachte Dienstleistung und dient der Sicherung des Unterhalts.
Nach dem Übergang der Gesetzgebungskompetenzen im Besoldungs- und Versorgungsrecht auf den Landesgesetzgeber im Zuge der Föderalismusreform I wurden die bisher maßgeblichen bundesrechtlichen Regelungen überarbeitet, modernisiert und an die hessischen Gegebenheiten angepasst (siehe Dienstrechtsreform). Für die hessischen Beamtinnen, Beamten, Richterinnen und Richter sind die wesentlichen Bestimmungen des Besoldungsrechts seit dem 1. März 2014 im Hessischen Besoldungsgesetz geregelt (Hessisches Besoldungsgesetz). Sie werden fortwährend an die sich ändernden Gegebenheiten angepasst (siehe dazu die Informationen zum Dienstrechtsänderungsgesetz vom 16. Dezember 2015, GVBl. S. 594 in der Rubrik Dienstrechtsreform).
Zur Besoldung gehören neben dem Grundgehalt auch die Sonderzahlung (Hessisches Sonderzahlungsgesetz) und vermögenswirksame Leistungen (Gesetz über vermögenswirksame Leistungen). Ergänzend können außerdem u.U. noch Zulagen gewährt werden, z.B. für den Ausgleich besonderer Belastungen im Dienst. Bei besonderen oder herausragenden Leistungen ist die Gewährung finanzieller Leistungsanreize, wie der Leistungsprämie, Leistungsstufe und der Leistungszulage, aber auch von Sonderurlaub bis zu drei Arbeitstagen möglich (Hessische Leistungsanreizeverordnung).
Weitere Informationen zu dem Thema Besoldung und Versorgung erhalten Sie über die Internetseite der Hessischen Bezügestelle HBS , zum Thema Versorgung auf den Internetseiten des Regierungspräsidiums Kassel (unter Bürger und  Staat/ Beamtenversorgung).

Änderungen durch das Hessische Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetz 2017/2018 (HBesVAnpG 2017/2018)

Durch das Hessische Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetz 2017/2018 vom 30. Juni 2017 (GVBl. S. 114 ) wurden die Besoldung und die Versorgung wie folgt angehoben:

I. Im Jahr 2017:
1. Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter
• Erhöhung der Grundgehaltssätze, des Familienzuschlags, der Amtszulagen und der allgemeinen Stellenzulage zum 1. Juli 2017 einheitlich um 2 Prozent, die Grundgehaltssätze mindestens jedoch um 75 Euro
• Erhöhung der Mehrarbeitsvergütungssätze zum 1. Juli 2017 um 2 Prozent
2. Anwärterinnen und Anwärter
• Erhöhung der Anwärtergrundbeträge zum 1. Juli 2017 um 35 Euro
3. Versorgungsempfängerinnen und -empfänger
• Erhöhung der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge zum 1. Juli 2017 grundsätzlich um 2 Prozent

Die für Hessen jeweils gültigen Monatsbeträge können den nebenstehenden Dokumenten entnommen werden.

II. Im Jahr 2018:
1. Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter
• Erhöhung der Grundgehaltssätze, des Familienzuschlags, der Amtszulagen und der allgemeinen Stellenzulage zum 1. Februar 2018 einheitlich um 2,2 Prozent
• Erhöhung der Mehrarbeitsvergütungssätze zum 1. Februar 2018 um 2,2 Prozent
2. Anwärterinnen und Anwärter
• Erhöhung der Anwärtergrundbeträge zum 1. Februar 2018 um 35 Euro
3. Versorgungsempfängerinnen und -empfänger
• Erhöhung der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge zum 1. Februar 2018 grundsätzlich um 2,2 Prozent


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