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IKZ-Interkommunale Zusammenarbeit

Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ)

Unterschiedliche Faktoren wie beispielsweise die demografische Entwicklung, die knapper werdenden finanziellen Ressourcen, die europäische Integration, die Globalisierung der Weltmärkte und die fortschreitende Technologisierung erschweren in zunehmendem Maße die kommunale Handlungsfähigkeit. Vor diesem Hintergrund gewinnt die seit langem in vielen Tätigkeitsfeldern praktizierte Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) zusätzlich an Bedeutung. Durch eine verstärkte freiwillige Zusammenarbeit können die Kommunen dem wachsenden Wettbewerbsdruck und den steigenden Handlungsanforderungen in neuen Bezugsräumen wirksam begegnen.

Die Kommunen können sich zur gemeinsamen Aufgabenwahrnehmung verschiedener Organisationsformen bedienen.

Die öffentlich-rechtlichen Formen der Interkommunalen Zusammenarbeit sind in Hessen im Gesetz über die Kommunale Gemeinschaftsarbeit (KGG) geregelt. Danach ist neben dem Abschluss von öffentlich-rechtlichen Verträgen mit unterschiedlicher Bindungswirkung insbesondere auch die Gründung von Zweckverbänden möglich. Der Zweckverband ist die bindungsstärkste Form der interkommunalen Zusammenarbeit, mit ihm wird eine neue Körperschaft des öffentlichen Rechts - mit eigenem Personal - geschaffen, auf welche die dem Verband angehörenden Kommunen eigene Aufgaben und Hoheitsbefugnisse übertragen.

Möglich sind auch die Rechtsformen des Privatrechts, z. B. Vereine, Gesellschaften mit beschränkter Haftung oder in besonders gelagerten Fällen Aktiengesellschaften.

Förderung der Interkommunalen Zusammenarbeit

Die Hessische Landesregierung hat die Absicht, die Interkommunale Zusammenarbeit der hessischen Städte, Gemeinden und Kreise mit verschiedenen Maßnahmen stärker voranzubringen:

    • Die neuen Herausforderungen werden für die Städte und Gemeinden nur durch die Zusammenführung von beträchtlichen Teilen ihrer Verwaltungen in gemeinsame Dienstleistungszentren zu bewältigen sein. Die Hessische Landesregierung fördert die Bildung von gemeinsamen kommunalen Dienstleistungszentren in Städten, Gemeinden und Kreisen mit einer finanziellen Zuwendung.

    • Das Hessische Innenministerium hat mit den kommunalen Spitzenverbänden ein Kompetenzzentrum für Interkommunale Zusammenarbeit errichtet. Das Kompetenzzentrum wird geleitet von Claus Spandau und steht den Kommunen beratend in allen Fragen der Interkommunalen Zusammenarbeit zur Verfügung. Weiterhin wird das Kompetenzzentrum Informationsveranstaltungen zur Interkommunalen Zusammenarbeit vorbereiten und durchführen. 

      KONTAKT:
      Kompetenzzentrum für Interkommunale Zusammenarbeit

      Geschäftsführer Herr Claus Spandau
      Friedrich-Ebert-Allee 12, 65185 Wiesbaden
      Mobil: 0152/29555590
      Festnetz:: 0611 / 353-1529
      E-Mail: c.spandau@ikz-hessen.de
      Internet: www.ikz-hessen.de

Stärkung und Weiterentwicklung der Regionen durch Interkommunale Zusammenarbeit

Zur Wahrnehmung von gemeinsamen regionalen Interessen bedarf es zunehmend besonderer Formen konstruktiver Interkommunaler Zusammenarbeit. In einem Modell von funktionsspezi­fischen flexiblen Organisationseinheiten wird eine zukunftsweisende Chance für eine effek­tive kommunale Aufgabenwahrnehmung gesehen. Der Vorteil solcher Kooperationsmodelle liegt darin, dass diese Einheiten genau für die Räume gebildet werden können, die für die Lösung der jeweiligen Aufgabe am besten geeignet sind.

Besondere Formen Interkommunaler Zusammenarbeit:

  • Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main 
  • Region Nordhessen 
  • Region Mittelhessen  

 

 

 

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